Göttin des Glücks Genossenschaft in Gründung

Göttin des Glücks Genossenschaft in Gründung

Zusammenfassung

Genossenschaftsgründung: letzter Appell



Wofür wird das Gründungskapital eingesetzt

Die angestrebte Minimumkapitalsumme von € 200.000 soll in den ersten zwei Jahren va. für den Aufbau der regionalen Produktionspartnerschaften und für den Aufbau des Franchise Systems verwendet werden, solange bis die Genossenschaft selbst von den Einnahmen als Franchisegeberin leben kann.

Die neuen regionalen Kooperationen werden dabei die vorhandenen Kooperationen mit den FAIRTRADE PartnerInnen in Indien keineswegs ersetzen, sondern ergänzen. Die wenigen, noch vorhandenen Textilproduktionen in Europa sollen gestärkt und neue, nachhaltige Materialien eingesetzt werden. Damit wird ein wesentlich größeres Produktsortiment möglich.

Franchising als Wachstumsstrategie und der Ausbau der Onlineaktivitäten (in Verschränkung mit dem stationären Handel) sollen das Umsatzplus für die Erreichung der “gesunden, ökonomischen Größe” generieren.

Für die Aufbauarbeit in den ersten 2 Jahren wird die Genossenschaft kein eigenes Personal anstellen, sondern das vorhandene Know How aus der bestehenden GDG GmbH nutzen. Die GmbH stellt der Genossenschaft ihre Leistungen zur Verfügung, die Genossenschaft bezieht diese über Kapitalzuführung an die GmbH (Personal, Anteile, Genussrechte, Vorschlag/Abstimmung in der 1. Generalversammlung). Langfristiges Ziel ist die Zusammenführung von Genossenschaft und GmbH.

Meine Vorteile als Mitglied

+ Ihr seid Teil einer Bewegung, die sich leidenschaftlich und aus ganzem Herzen für andere politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen einsetzt - gegen den Ellbogen-Kapitalismus und für eine Wirtschaft mit sozialen, ökologischen und ethischen Grundwerten - um unseren Kindern auf diesem Planeten eine (über)lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

+ Ihr seid Teil einer Bewegung, die sich für verpflichtende Mindeststandards in der Textilbranche und für faire Spielregeln im globalen Produktionskreislauf einsetzt. (Stichwort „Code of Product“ – Lisa Muhr)

+ Ihr bekommt ein wesentlich breiteres Produktangebot an biofairer Mode (Blusen, Kostüme, Blazer, aber auch Jeans, Socken, Strümpfe, Mäntel udgl.), denn wir werden in den neuen regionalen Produktionspartnerschaften mit vielen neuen, nachhaltigen Materialien wie Wolle, Walk, Tencel, Modal, Leinenstrick udgl. arbeiten.

+ Ihr bekommt exklusive Sonderrabatte bei jedem Göttin des Glücks Einkauf - wir schlagen 5% Rabatt bei jedem Einkauf vor (in der ersten Generalversammlung von allen zu beschließen).

+ Ihr bekommt exklusive Einblicke in die Designarbeit und habt Mitsprachemöglichkeit im Designprozess (Beirat).

+ Ihr habt die exklusive Möglichkeit, mit uns gemeinsam unsere indischen und regionalen ProduzentInnen zu besuchen und bekommt damit tiefe Einblicke in textile Produktionsprozesse.

+ Es wird ein eigenes, halbjährliches Magazin mit vielen spannenden Inhalten geben: zur Arbeit der göttlichen Genossenschaft, zur Entwicklung in der Textilbranche, zu verschiedensten Themenbereichen aus der Green Economy (Postwachstum, Gemeinwohl Ökonomie, Kreislaufwirtschaft, Recycling, Politik/Demokratie/Partizipation, globale Entwicklungen, Buchtipps uvm.).

+ Gewinnausschüttungen werden nach dem Dividendenprinzip (in Form von Warengutscheinen oder in cash) verteilt.

Zweck und Förderauftrag

Die Genossenschaft „Göttin des Glücks e. G.“ soll in Zukunft parallel zu ihrer Arbeit mit den FAIRTRADE PartnerInnen in den Ländern des Südens verstärkt Kooperationen mit regionalen ProduzentInnen in Österreich und Umgebung aufbauen und Ausbildungs- bzw. gesellschaftspolitische Arbeit für ethisches Wirtschaften leisten:

+ giftfreie Mode in Bioqualität auf höchstem Niveau für GenossenschafterInnen und KonsumentInnen
+ Verbesserung der Lebensbedingungen der FAIRTRADE ProduktionspartnerInnen in den Ländern des Südens
+ Stärkung der regionalen, noch vorhandenen TextilproduzentInnen in Europa
+ die Nische im nachhaltigen Modemarkt durch Produktvielfalt vergrößern und damit mehr KundInnen aus dem ausbeuterischen Massenmarkt abziehen
+ Kooperation mit und Stärkung von anderen Genossenschaften und sozialökonomischen Betrieben
+ Lehrlingsausbildung und Arbeitsplatzsicherung im fairen Handel
+ Bildungsarbeit an Schulen, Hochschulen, an öffentlichen Einrichtungen
+ politisches Engagement für andere gesetzliche Rahmenbedingungen für faires und ethisches Wirtschaften (zB. in der Gemeinwohl Ökonomie oder gegen TTIP/CETA udgl.)

Ausgangslage

“Göttin des Glücks” (GDG) engagiert sich seit 10 Jahren mit Herz, mit Hirn und mit Hingabe für eine soziale und ökologische Verbesserung in einer der schlimmsten Branchen weltweit, der Textilbranche. Wir haben das Thema “Nachhaltigkeit” im Modemarkt stark mitgeprägt und engagieren uns gesellschaftspolitisch auf vielen verschiedenen Ebenen für andere Rahmenbedingungen in Politik und Wirtschaft, damit Nachhaltigkeit nicht nur eine CSR Maßnahme ist, sondern in den Kern der Unternehmen einzieht.

Die Mission lautet: Weg von ausbeuterischer Massenware hin zu bewussten Kaufentscheidungen für sozial und ökologisch verträgliche Mode. „Echte Nachhaltigkeit“ braucht eine andere Haltung von Unternehmertum und Wirtschaft und das Bewusstsein auf Ebene der KonsumentInnen, Veränderung durch Kaufentscheidungen bewirken zu können.

Daher arbeitet GDG bewusstseinsbildend und gesellschaftspolitisch in Schulen, an FHs und Universitäten, mit politischen EntscheidungsträgerInnen, im Unternehmensumfeld, mit NGOs udgl.. Die GDG will vorleben und zeigen, dass nachhaltige, auf Ethik und Gemeinwohl basierende Werte in einem Wirtschaftsunternehmen integrierbar sind. GDG will als Pionierin und Netzwerkpartnerin andere Unternehmen von diesem Weg überzeugen und ihre Erfahrung zur Verfügung stellen. GDG ist Gründungsmitglied in der Bewegung der Gemeinwohl Ökonomie (3. Gemeinwohl Bilanz) und Mitinitiatorin der Initiative "KMU gegen TTIP".



Finanzielle Situation der GDG

Wir haben unsere Modemarke von Beginn an mit 100% Bio und FAIRTRADE langsam und stetig aufgebaut. Das war eine Riesen- Herausforderung, denn “echte” Nachhaltigkeit ist weit aufwändiger, kostet mehr und muss dennoch im herkömmlichen Ellbogen- Kapitalismus überleben (wesentlich höhere Produktionskosten, wenige ProduzentInnen weltweit auf diesem Niveau, Nischenmarkt, Konkurrenz und Green Washing durch Billigmarken udgl.). Und wir mussten einige unvorhergesehene Probleme mit großen finanziellen Auswirkungen meistern (zB. Produktionsschließung auf Mauritius). Die gesunde, ökonomische Grundgröße, wo sich Aufwand im Verhältnis zu Umsatz ausgeht, ist daher noch nicht erreicht (noch nicht in der Gewinnzone) und die «Göttin» muss weiter aufbauen und wachsen. Der Break Even soll in den nächsten ein bis zwei Jahren erreicht werden (Ziele: größeres Angebot, neue Materialien, regionale Produktionen, Franchise).

Aus eigener Kraft kann die „Göttin“ das notwendige Wachstum jedoch nicht finanzieren, ohne zusätzliches Kapital wäre sie existenzbedroht und müsste schließen. Das Überbrückungskapital für die nächsten ein bis zwei Jahre soll nun durch die Gründung einer Genossenschaft realisiert werden. Im Minimum benötigt die Göttin des Glücks eine Summe von € 200.000, um die Wachstumspläne “Sortimentsvielfalt”, “Stärkung und Ausbau der regionalen Produktionspartnerschaften” und “Franchise” in der D-A-CH Region realisieren zu können.

“Göttin des Glücks” als erste österreichische Textilgenossenschaft und Bürgerinitiative für eine ökologische und soziale Wende in der Textilwirtschaft

Der Film „The true cost“ zeigt anschaulich, welch große Aufgabe wir haben, um die Modewelt zu verändern. Wir kämpfen für einen fairen Modemarkt - genauso wie Safia Minney (Gründerin von People Tree), nur sind wir noch kleiner und brauchen dringend Unterstützung, um unsere Arbeit fortsetzen zu können. Unser aller Ziel muss sein, dass faire Mode keine Nische bleibt und die unfair produzierte Mode aus den Regalen verschwindet.

Die Genossenschaft ist die Urform von Crowdfunding - ganz nach dem alten Raiffeisen Motto: “Viele können schaffen, was die/der Einzelne nicht schafft.” Wir haben schon lange überlegt, gemeinsam mit unseren KundInnen, befreundeten Unternehmen, ProduzentInnen und KooperationspartnerInnen eine Genossenschaft zu gründen, weil diese Unternehmensform perfekt zu unserer Gemeinwohl- orientierten Arbeit passt. Darüber hinaus brauchen wir für das weitere Wachstum der “Göttin” neues Kapital, denn wir haben keine Rücklagen, keine reichen Familien und bei der Bank kriegen wir das Geld auch nicht.

Daher wenden wir uns an euch und bitten euch: Unterstützt uns auf unserem Weg und werdet Mitglieder in der „Göttin des Glücks“ Genossenschaft! Wir brauchen euch, um unsere Arbeit und unsere Mission in der Textilbranche fortsetzen zu können!







>>> Alle genauen Details sowie eine Grafik zur Verschränkung der vorhandenen GmbH und der zukünftigen Genossenschaft finden sich unter «Details» <<<

http://www.goettindesgluecks.com/

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Infos

Management


  • Name : Lisa Muhr
  • Funktion : Co-Gründerin, Co-CEO

  • Name : Igor Sapic
  • Funktion : Co-Gründer, Co-CEO